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Schurkengipfel 2025: Kippt jetzt die Achse der Macht?

Am 1. September 2025 fand im chinesischen Tianjin der SCO-Gipfel (Shanghai Cooperation Organisation) statt – ein Treffen, das weltweit für Aufsehen sorgte. Auf der Bühne: Wladimir Putin, Xi Jinping und Narendra Modi. Ein „Schurkengipfel“, wie manche Medien ihn nennen, der Symbolcharakter hat: Russland, China und Indien rücken enger zusammen – und stellen die internationale Ordnung infrage.


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Putin, Modi und Xi – ein Signal an den Westen

Das Treffen war kein formelles Bündnis, sondern eine strategische Geste. Gemeinsam demonstrierten Putin, Modi und Xi, dass die Welt nicht länger von den USA dominiert werden soll. Stattdessen setzen sie auf multipolare Strukturen – eine Machtbalance jenseits westlicher Vorherrschaft.

Putin betonte, dass ein Frieden in der Ukraine nur möglich sei, wenn die NATO-Erweiterung gestoppt wird. Gleichzeitig verwies er auf seine Gespräche mit Donald Trump in Alaska, wo angeblich „Verständnisse“ erzielt wurden, die einen Weg zum Frieden eröffnen könnten.

Indiens Premier Modi kündigte zudem einen Staatsbesuch Putins in Neu-Delhi an. Sein Schwerpunkt: Kooperation bei Energie, Wirtschaft – und Frieden. Damit wird klar: Russland, China und Indien bilden einen neuen Machtblock, der sich zunehmend vom Westen abgrenzt.

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Trump und Putin: Keine Fortschritte im Ukraine-Konflikt

Und was macht Trump? Der ehemalige Deal-Maker gibt sich überraschend passiv. Nach dem Alaska-Gipfel erklärte er: „Jetzt liegt es an Selenskyj, mit Putin zu reden.“
Das bedeutet: Die USA ziehen sich aus der direkten Vermittlung zurück und schieben die Verantwortung an die Ukraine.

Zwar drohte Trump mit harten Wirtschaftssanktionen gegen Russland, falls kein Waffenstillstand zustande kommt – aber klare Fortschritte gibt es nicht. Russland beharrt auf seinen Kernforderungen: Anerkennung der Krim, Rückzug aus bestimmten Frontgebieten, Sprachstatus für Russisch und Aufhebung von Sanktionen. Die Ukraine lehnt das weiterhin ab.

Ergebnis: Die diplomatische Lage bleibt festgefahren. Trump agiert defensiv, Russland blockt, und Selenskyj steckt in der Zwickmühle.

Selenskyj zwischen Rückhalt und Druck

Trotz Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung steht Präsident Wolodymyr Selenskyj innenpolitisch stabil da. Parlament, Militärführung und Opposition unterstützen ihn weiterhin. Er arbeitet zudem an neuen Sicherheitsgarantien, die eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine einschließen sollen.

Auf dem Schlachtfeld sind die Entwicklungen gemischt: Die Ukraine erzielt kleinere Fortschritte, während Russland an anderer Stelle Druck macht. Gleichzeitig liefern die westlichen Partner verstärkt Luftabwehrsysteme, um die ukrainische Verteidigung zu sichern.

Doch die Risiken sind unübersehbar:

  • Kriegsmüdigkeit in der Gesellschaft könnte die Unterstützung schwächen.
  • Abhängigkeit von USA und EU macht Selenskyj erpressbar – jede Kürzung von Waffen oder Geld bringt ihn ins Wanken.
  • Neue Machtblöcke wie Russland–China–Indien verschieben das geopolitische Gewicht.

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Szenarien für Selenskyj

  1. Selenskyj bleibt stark
    Mit westlicher Unterstützung und diplomatischen Garantien könnte er seine Rolle als Kriegspräsident festigen.
  2. Selenskyj verliert an Boden
    Sollte die Unterstützung nachlassen, droht politischer Druck bis hin zu einem möglichen Rücktritt.
  3. Selenskyj als Vermittler
    Der riskanteste, aber auch strategisch interessanteste Weg: vom Kriegspräsidenten zum Vermittler. Doch das würde viele Unterstützer enttäuschen.

Fazit: Eine Welt im Umbruch

Der SCO-Gipfel zeigt deutlich: Russland, China und Indien schreiben die Spielregeln neu. Für Selenskyj bedeutet das, dass der Westen nicht mehr das einzige Spielfeld ist. Trump zieht sich zurück, Putin bleibt hart – und Selenskyj könnte schon bald in Verhandlungen gezwungen werden, die er kaum gewinnen kann.

Kurzfristig steht er noch stabil, doch mittelfristig droht er in die Defensive zu geraten. Die Machtachse verschiebt sich – und die Ukraine könnte zwischen den Fronten zerquetscht werden.